Davor Antunovic - Der Mensch


Seit in meinem 15.Lebensjahr ein guter Freund von mir psychisch sehr schwer erkrankt ist, wünschte ich mir Therapeut zu werden um Menschen zu helfen. Mehr als mein halbes Leben verfolge ich nun dieses Ziel und forsche in meiner praktischen Arbeit, um Zusammenhänge der menschlichen Psyche besser verstehen zu können.

"Ich möchte so voller Liebe sein, dass ich keine Zeit habe, selbst den Teufel zu hassen..."
Diesen Satz habe ich einst in einem Interview rausgehört. Zugehörig ist er zu einer Sufi-Meisterin namens Raubia. Ich glaube fest daran, dass es eines der größten Abenteuer ist sein Unterbewusstsein zu erkunden und seine Dämonen in Form von Hass, Schuld und Scham zu besiegen.

Einen besonderen Stellenwert hat dabei die Hypnose in meine therapeutischen Arbeit bekommen. Ich sehe die Anwendung von dynamischer, klinischer und analytischer Hypnose und Hypnosetherapie als einen der sichersten, wichtigsten und effektivsten Eckpfeiler einer guten Psychotherapie.

Natürlich weiss ich von vielen Prozessen, Problemen und Schwierigkeiten die im Leben entstehen können und freue mich jedes Mal, wenn ich einem Klienten helfen kann.

Selbstverständlich distanziere ich mich ausdrücklich von radikalen Sekten oder extremen Gruppierungen die sich nicht der freiheitlich, demokratischen Grundordnung unterordnen,hiermit meine ich Demokratie im Ideal, nicht was staatliche Institutionen zuweilen daraus machen.

Meiner Meinung nach sollten Menschen ihr Leben frei und ohne Angst in Eigenverantwortung und Selbstentfaltung erleben und geniessen können!

Aktuelles aus meinem Leben:

Ich feiere dieses Jahr mein 26 jähriges Kampfkunstjubiläum und bin seit 17 Jahren als Trainer für Jugendliche, Kinder und Erwachsene tätig.
Ich liebe Bewegung in jeder Form, lerne momentan Standart und Latein und schreibe leidenschaftlich gerne Bücher.

Von Dezember 2009 bis April 2013 lag meine geliebte Mutter, ausgelöst durch ein Hirnaneurysma, im Wachkoma und durfte am 2.April endlich gehen. Eine der schmerzlichsten Erfahrungen die ich in meinem bisherigen Leben erfahren habe. Als ihr gesetzlicher Vormund versuchte ich das bestmögliche um Ihr und meiner Familie diese schwere Zeit zu erleichtern. Am 2.04.2013 durfte Sie gehen. Der Schmerz über den Verlust ist unglaublich groß aber ich weiß, dass es in Ihrem Sinne ist weiter das zu tun, für was sie mich immer ermutigt hat - für meine Überzeugungen einzustehen und für Andere da zu sein.